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Meine Texte, meine Reden

Den Reisebericht aus China will ich Ihnen nicht vorenthalten und auch nicht die Reden, die ich bei den unterschiedlichsten Ausstellungseröffnungen gehalten habe; unter anderem im thalhaus Wiesbaden (www.thalhaus.de), wo ich aktiv die Galeriearbeit mitgestalte und an der Auswahl der dort ausstellenden Künstler und Künstlerinnen nicht ganz unbeteiligt bin.

Ina Mayer

Fotomosaike

Einführung zur
Ausstellung im thalhaus Wiesbaden

...Die glitzernden Oberflächen mit ihren nur vermeintlichen Inhalten werden zum eigentlichen Inhalt, sie arrangiert neue komplexe Formationen, sie erfindet Strukturen, Muster, Verknüpfungen, Netze. Sie fügt aus vielen bunten Einzelteilen ein organisiertes Chaos zusammen und webt große Ornamente, mit, wie sie sagt „nichthierarchischen Verzweigungsstrukturen“. ...

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„An andern Orten“

Luzie in China

weibl. Keramik-skulptur vor der chinesischen Terracotta-Armee

...Im Reisegepäck war auch die dreizehnte, die kleinste Figur aus der Serie 1001nackt, die konnte ich in meiner Bauchtasche unterbringen, sie ist leicht, klein und handlich. Und wo immer uns Flieger, Schiff und Busse hinbrachten, die Kleine war dabei und entwickelte sich langsam zum Liebling der Gruppe. Mit etwas Wachs unter den Füßen konnte sie problemlos und ungefährdet überall da fixiert werden, wo ich sie fotografieren wollte...

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Jule Elfert-Jacobi

Einführung zur
Ausstellung im thalhaus Wiesbaden

...Wir können nur ahnen, wie solche Prozesse ablaufen, ich ahne das Suchen mit dem Pinsel bei Jule Elfert Jacobi, ihr Tasten, Ausloten, Verwerfen, ihr Verwischen, Betonen, Zurücknehmen, ihr Drängen Anhalten, Vorwärtsstürmen, Zögern, Zweifeln und schließlich, ihr Entspannen, Loslassen und Beenden...

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Dorothee Pfeifer, Renate Balda

Einführung zur
Ausstellung in der Galerie Brigitte Klee

...Und damit wären wir wieder beim Ausgangspunkt, der Allgemeingültigkeit. Sie ist schwerlich zu umgehen, weder im Werk noch in seiner Beschreibung. Dass von dieser Allgemeingültigkeit aber auch eine uneitle große Kraft aus­gehen kann, so­lange sie sich nicht im Klischee erschöpft, ist für mich eine neue Erkenntnis, die ich beim Verfassen dieser Rede gewonnen habe...

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„Heiteres Figürliches“

Einführung zur
Ausstellung bei Marianne Heller

mollige Frau hinwegtanzend
Stefanie Dinkelbach

...Was wir also hier tun ist, schamlos auf einer gefühlsmäßigen Ebene zu ope­rieren, wir erlauben uns, etwas anzubieten, was schön ist, wiedererkennbar ist (besser ge­sagt figürlich), oft klein ist, lustig ist (besser gesagt heiter), und bei Ihnen, den Be­trachtern im Großen und ganzen positive Gefühle erzeugt, wir erlauben uns, ihre Mundwinkel nach oben zu ziehen...

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